Meeres-Strömungen-Karte zeigt weltweite Meeresströme live​

Die Meeres-Strömungen-Karte zeigt live die Meeresströme rund um die Erde. Dabei wird die Geschwindigkeit der Strömungen in Knoten gemessen, wobei 1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde entspricht. Der Wert wird hier zwischen 0 und 3 Knoten angegeben. Während die blauen Stellen kaum Strömungen aufweisen, liegen in den roten Regionen schon 1,5 Knoten vor und in den grauen Regionen sogar über 3 Knoten. Die Karte lässt sich beliebig scrollen, verschieben, vergrößern oder verkleinern.

Wo sind die Meeres-Strömungen am stärksten?

Es gibt einige „Hauptadern“, welche die Meeresströme antreiben und auch maßgeblich für das Klima und die Wetterentwicklung auf der Erde verantwortlich sind. Dazu zählt vor allem der Strom im Golf von Mexiko, aber auch die Ströme zwischen Süd-Amerika und Afrika, sowie die Strömungen im indischen Ozean.

Wie entstehen Meeres-Strömungen?

Meeresströmungen werden hauptsächlich durch Temperaturunterschiede und unterschiedliche Salzgehalte des Meerwassers erzeugt. Je salzhaltiger das Wasser ist, desto größer ist seine Dichte. Die Temperaturunterschiede entstehen dabei vor allem aufgrund von Erwärmung der Wassermassen durch Sonneneinstrahlung und entsprechender Abkühlung ohen Sonneneinstrahlung. Man kann sie sich vorstellen wie riesige Flüsse oder Förderbänder, welche alle fünf Ozeane durchqueren und dabei gewaltige Wassermassen rund um den Globus befördern.

Wofür sind Meeresströmungen bedeutsam?

Die globalen Meeresströmungen haben eine enorme Bedeutung und sind wichtig für das globale Klima. Sie sorgen für einen Austausch von Wärme, Sauerstoff und Nährstoffen zwischen den Weltmeeren und somit der ganzen Erde. Die Zirkulation reguliert die Unterschiede im Salzgehalt der Weltmeere und vermischt wichtige Substanzen.

Welchen Einfluss haben die Meeresströmungen auf das Klima?

Ohne Meeresströmungen wäre das Temperaturgefälle vom Äquator bis zu den Polen deutlich extremer als es ist.

Warmes Wasser vom Äquator strömt in Richtung der Pole, kaltes Wasser der Polargebiete sinkt zum Meeresboden und fließt anschließend zurück zum Äquator. Durch diesen Kreislauf werden die Temperaturen im Wasser und an Land ausgeglichen.

Man schätzt, dass 90 % der globalen Erwärmung vom Ozean aufgenommen wird. Wenn vermehrt wärmere Wassermassen über Meeresströmungen in tiefere Meeresschichten gelangen, beeinflusst dies den Wärmeinhalt der Ozeane und somit wiederum die Meeresströmungen selbst, wodurch sich diese drastisch verändern können.

Wie schnell fließen Meeresströmungen?

Meereströmungen erreichen an der Meeresoberfläche Geschwindigkeiten bis etwa 4 Kilometern pro Stunde, was einem gemütlichen Spaziergang entspricht. In einer Tiefe von ca. 2000 Metern fließt die Strömung etwa zehnmal langsamer.
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