Unwetter-Radar

Hitze-Radar – Hitzewellen und extreme Temperaturen live

Das Hitze-Radar zeigt warme und heiße Luftmassen weltweit als interaktive Heatmap. Rote und orange Bereiche markieren Hitzegürtel, Hitzewellen und Temperaturen über 30 °C – ideal, um die Entwicklung der letzten Stunden per Zeitraffer zu verfolgen.

● REC · HITZELivewindy.com
Intensitätschwach → stark

01Hitze-Radar lesen – Hitzewellen und warme Luftmassen

Das Hitze-Radar nutzt dieselbe Temperatur-Heatmap wie unser Temperatur-Radar, fokussiert aber auf warme und heiße Bereiche. Hitzewellen entstehen, wenn Hochdruckgebiete über mehrere Tage warme Luft stagnieren lassen – besonders in Städten und im Binnenland.

Achte auf zusammenhängende rote Flächen und darauf, ob sich die Hitze nachts kaum abbaut: Bleiben die Werte über 20 °C, spricht man von einem tropischen Nachthimmel – ein typisches Zeichen anhaltender Hitzewellen.

02So liest du die Karte in 10 Sekunden

Rot

Hitzegürtel erkennen

Dunkelrote und orange Flächen markieren die wärmsten Regionen. Zoome auf Deutschland oder Europa, um lokale Hitzewellen einzuordnen.

Zeit

Zeitraffer nutzen

Spiele die letzte Stunde ab: Steigt die Hitze kontinuierlich oder lockert eine Kaltfront die Lage?

Kombi

Feuchte mitdenken

Hohe Luftfeuchte bei Hitze erhöht die Belastung. Prüfe ergänzend Taupunkt- und Feuchtigkeits-Karte.

03Hitzewelle in Deutschland erkennen

In Mitteleuropa treten Hitzewellen meist im Hochsommer auf, wenn subtropische Luft aus Süden oder Südosten einströmt. Das Hitze-Radar zeigt, ob sich die warme Luft über Deutschland ausbreitet oder ob kühlere Meeresluft von Norden Entlastung bringt.

Städte heizen sich stärker auf als ländliche Gebiete – die Karte zeigt die modellierte Lufttemperatur in 2 m Höhe, nicht die Asphalttemperatur. Für die subjektive Belastung sind Feuchtigkeit und Wind entscheidend.

04Extreme Hitze – wann wird es gefährlich?

Ab dauerhaft hohen Temperaturen über 30 °C steigt das Risiko für Hitzeschäden – besonders für Kinder, ältere Menschen und bei körperlicher Arbeit. Kombiniere das Hitze-Radar mit amtlichen Wetterwarnungen: Dort werden Hitzewarnstufen oft früher ausgerufen als es auf der Karte offensichtlich wird.

Gewitter können nach mehreren Hitzetagen die Lage abrupt ändern. Wenn das Hitze-Radar weiterhin warme Luft zeigt, aber am Horizont Gewitterzellen auftauchen, lohnt ein Blick auf das Gewitter-Radar.

05Richtig handeln bei Wetterwarnungen

  • Flüssigkeit: Regelmäßig trinken – auch ohne Durstgefühl. Bei körperlicher Arbeit im Freien Pausen im Schatten einplanen.

  • Mittagssonne: Aufenthalte im Freien zwischen 11 und 15 Uhr reduzieren, wenn die Karte dauerhaft hohe Werte zeigt.

  • Warnungen: Bei amtlichen Hitzewarnungen (orange/rot) besonders gefährdete Personen im Blick behalten.

  • Kühlung: Räume tagsüber abdunkeln, Nachtlüftung nutzen. Kühlere Küsten- oder Höhenlagen können kurzfristig Erleichterung bringen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Hitze-Radar und Temperatur-Radar?+
Beide nutzen dieselbe Windy-Temperaturkarte (2 m Lufttemperatur). Das Hitze-Radar erklärt die Karte mit Fokus auf Hitzewellen, Sommerextreme und Gesundheitstipps. Das Temperatur-Radar deckt das ganze Jahr ab – auch Kälte und Fronten.
Ab welcher Temperatur spricht man von einer Hitzewelle?+
In Deutschland gelten oft mindestens drei aufeinanderfolgende Tage mit Tageshöchstwerten ab 30 °C als Hitzewelle. Amtliche Warnungen können schon bei geringerer Dauer oder Kombination mit hoher Nachttemperatur ausgegeben werden – prüfe die Wetterwarnungs-Karte.
Zeigt das Hitze-Radar die gefühlte Temperatur?+
Nein – es ist die modellierte Lufttemperatur in 2 m Höhe. Wind und Luftfeuchte ändern die gefühlte Belastung stark. Bei schwüler Hitze ergänze Taupunkt- und Feuchtigkeits-Radar.
Kann ich den Verlauf der letzten Stunden sehen?+
Ja – über den Zeitraffer in der eingebetteten Karte spielst du die Entwicklung der Temperaturen der letzten Stunde ab und erkennst, ob die Hitze zunimmt oder abkühlt.